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Eckdaten

Jeff Koons ist ein populärer zeitgenössischer US-amerikanischer Künstler. Er ist einer der bekanntesten Vertreter der Neo-Pop-Art-Bewegung. Koons verwendet oft alltägliche Objekte und Motive aus der Massenkultur, die er in überdimensionaler Größe und leuchtenden Farben darstellt.

  • Geboren: 1955
  • Geburtsort: York, Baltimore, USA
  • Nationalität: Amerikanisch
  • Ausbildung und Studium: Maryland Institute College of Art, Baltimore; School of the Art Institute of Chicago; BFA, Maryland Institute College of Art, Baltimore
  • Ähnliche Künstler: Andy Warhol, Damien Hirst, Takashi Murakami, Alex Katz
  • Epoche: Zeitgenössische Kunst
  • Stilrichtung: Pop Art, Appropriation Art

Biografie

Jeff Koons wurde am 21. Januar 1955 in York, Pennsylvania geboren. Seine Karriere begann in den späten 1970er Jahren in New York City, wo er als Börsenmakler an der Wall Street arbeitete, bevor er sich der Kunst widmete. Er studierte am Maryland Institute College of Art in Baltimore, sowie an der School of the Art Institute of Chicago (SAIC).

Koons' künstlerischer Werdegang begann in den späten 1970er Jahren, als er begann, in New York City zu arbeiten. Seine frühen Arbeiten waren stark von der Konzeptkunst beeinflusst und konzentrierten sich auf die Frage, wie Kunstobjekte im Kontext von Werbung und Konsumgesellschaft funktionieren. In den 1980er Jahren erlangte er internationale Anerkennung mit seiner Serie "New Hoover Convertibles", bei der er reale Staubsauger in Glasvitrinen präsentierte.

In den folgenden Jahren entwickelte Koons seinen künstlerischen Stil weiter. Er begann, sich mit populärer Kultur, Kitsch und Massenproduktion auseinanderzusetzen. Seine Werke umfassen Skulpturen, Gemälde, Fotografien und Installationen und verwenden oft Materialien wie Edelstahl, Glas und aufblasbare Objekte. Koons' Arbeiten zeichnen sich durch ihre monumentale Größe, ihre leuchtenden Farben und ihren oft ironischen und provokativen Charakter aus. Eine seiner bekanntesten künstlerischen Serien sind die "Balloon Dogs", bei der er aufblasbare Hunde aus Edelstahl nachbildet.

Koons' Kunst hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und wurde in renommierten Galerien und Museen auf der ganzen Welt ausgestellt. Daneben hält er mehrere Rekorde, unter anderem als teuerster lebender Künstler. Koons' Werke lösen immer wieder Debatten über kommerziellen Erfolg, Massenkultur und den Wert von Kunst aus. Derzeit lebt und arbeitet er in New York.

 

Ausstellungen

  • 18.12.2023 – 17.03.2024 The Milton and Sheila Fine Collection – Carnegie Museum of Art (CMOA), Pittsburg.
  • 19.06.2023 – 30.10.2023 Dream Machines – Deste Foundation, Nea Ionia.
  • 12.05.2023 – 15.06.2023 American Portraiture: Selling The Self – Morgan Presents, New York.
  • 21.06.2022 – 31.10.2023 JEFF KOONS: APOLLO - Deste Foundation, New Ionia.
  • 10.06.2022 – 09.10.2022 Balance - Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin.
  • 09.04.2022 – 11.09.2022 Jeff Koons×Bernardaud – 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa.
  • 22.06.2021 – 31.10.2021 THE GREEK GIFT - Deste Foundation, New Ionia.
  • 20.05.2021 – 17.10.2021 The Imaginary Sea - Fondation Carmignac, Hyères.

 

Auszeichnungen

  • 2023: Premio Galileo 2000 Award, Palazzo Vecchio Florence, Italien.
  • 2021: Preis „Renaissance Man of the Year“, Palazzo Strozzi Foundation USA, Florenz, Italien.
  • 2014: Academy of Achievement’s Golden Plate Award, 51st Annual International Achievement Summit, San Francisco.
  • 2012: State Department's Medal of Arts, Art in Embassies, Washington D.C.
  • 2011: Voice of Art Award, FEGS, New York, New York.
  • 2011: Artist Icon Award in the Arts, The Bruce Museum, Greenwich, Connecticut.
  • 2009: Preis für die beste "Exhibition Outside the United States", Rob Pruitt's First Annual.
  • 2009: Maryland Institute College of Art Alumni Medal of Honor, Baltimore, Maryland.

 

Filme

  • The Jeff Koons Show, Dokumentarfilm, Alison Chernick, 49 Min, Großbritannien 2004.
  • Jeff Koons – un homme de confiance, Dokumentarfilm, Judit Kele, 57 Min, Frankreich 2002.

 

Literatur

  • Jeff Koons. Der Künstler als Täufer, Raphael Bouvier, München 2012.
  • Jeff Koons, Hans Werner Holzwarth (Hrsg.), Ingrid Sischy, Eckhard Schneider, Katy Siegel, Jeff Koons, Köln 2009.
  • Jeff Koons. Popeye Series, Kathryn Rattee, Köln 2009.
  • Jeff Koons. Celebration, Anette Hüsch, Ostfildern 2008.
  • Kunst als Sündenfall. Die Tabuverletzungen des Jeff Koons, Thomas Zaunschirm, Freiburg im Breisgau 1996.
  • Jeff Koons, Angelika Muthesius, Köln 1992.

 

Eigene Schriften

  • The Jeff Koons Handbook, Jeff Koons, London 1992.

 

Sammlungen

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