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Eckdaten

Andy Warhol zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts und führenden Vertretern der Pop Art. 1928 wurde er unter dem bürgerlichen Namen Andrej Warhola in Pittburgh, Pennsylvania geboren. Nach seiner Ausbildung in Bilddesign in Pittsburgh, zog er nach New York, wo er als Illustrator und Gebrauchsgrafiker arbeitete.

  • Geboren: 6. August 1928
  • Gestorben: 22. Februar 1987
  • Geburtsort: Pittsburgh, Pennsylvania, USA
  • Nationalität: Amerikanisch
  • Ausbildung und Studium: Carnegie Institute of Technology Pittsburgh
  • Ähnliche Künstler: Roy Lichtenstein, Jim Dine, Robert Indiana, Robert Rauschenberg
  • Epoche: Moderne Kunst
  • Stilrichtung: Pop Art, gegenständliche Kunst / figürliche Kunst

 

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Andy Warhol Preise

Künstler: Titel: Preis: Art: Format: Auflage: Handsigniert: Nummeriert: Datum:
Andy Warhol Flowers Blau Schwarz 840 Euro Print (After) 90 x 90 cm   nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Flowers 840 Euro Print (After) 90 x 90 cm   nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Flowers Hellblau 840 Euro Print (After) 90 x 90 cm   nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Campbells Soup Tomato 790 Euro Print (After) 58 x 89 cm   nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Campbells Soup Can Series II 5.800 Euro Print (After) 58 x 89 cm 1500 Exemplare nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Marilyn 840 Euro Print (After) 92 x 91 cm   nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Golden Marilyn - X 840 Euro Print (After) 91 x 91 cm 2000 Exemplare nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Mao - Pink 840 Euro Print (After) 74.7 x 84.9 cm   nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Committe Champagner Preis auf Anfrage Print (After) 51 x 76 cm 2000 Exemplare ja ja 13.08.2019
Andy Warhol The Scream - Pink 790 Euro Print (After) 63.5 x 89 cm 1500 Exemplare nein nein 13.08.2019
Andy Warhol I Love Your Kiss Forever 890 Euro Print (After) 55.9 x 40.6 cm 2500 Exemplare nein nein 13.08.2019
Andy Warhol Dollar Signs 2.500 Euro Print (After) 40 x 50 cm 1000 Exemplare nein nein 13.08.2019

 

Biographie

Andy Warhol wurde als Andrew Warhola am 6. August 1928 in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren. Als Sohn osteuropäischer Einwanderer wuchs er in bescheidenen Verhältnissen auf. 1936 erkrankte er im Alter von 8 Jahren an Chorea minor, einer neurologischen Autoimmunerkrankung, die ihn zur Bettruhe zwang. In dieser Zeit entdeckte er bereits seine Leidenschaft für Comics und Filme, die seine spätere künstlerische Ausrichtung beeinflussen sollte. Außerdem fertigte er erste kleine Papierfiguren und Zeichnungen an.

Durch sein in der Kindheit aufkommendes Interesse an der Kunst und Grafik entschied er sich schließlich 1945 ein Studium der Gebrauchsgrafik am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh aufzunehmen. Dieses schloss er 1949 in den Fächern Malerei und Design ab und zog in die Metropole New York. Dort angekommen ging er verschiedenen Tätigkeiten nach: Er arbeitete zeitweise in einer Schuhfabrik, als Schaufensterdekorateur oder Obstverkäufer auf den Straßen New Yorks. In den 1950er Jahren nahm Warhol verschiedene Aufträge als Werbegrafiker an. Seit der Veröffentlichung einiger seiner Zeichnungen in der Zeitschrift ‚,Mademoiselle“, die er mit „Andy Warhol“ signierte, vertrieb er seine Arbeiten unter diesem Namen. Durch Kontakte zu dem Direktor der Hugo-Gallery konnte der Künstler seine Grafiken 1952 dort erstmals ausstellen. In den folgenden Jahren stieg er zu einem der renommiertesten Grafikdesignern New Yorks auf und konnte seine Grafiken schon 1956 im Museum of Modern Art zeigen.

Beeinflusst durch seine Arbeit in der Werbebranche, aber auch sein Interesse für Filme und Comics, schuf er erste Werke mit Figuren und Objekten aus der zeitgenössischen Popkultur. Damit stellte er sich gegen bestehende Kunstgrößen, wie Jackson Pollock oder Mark Rothko, unterschied sich aber noch nicht von Zeitgenossen, wie Robert Rauschenberg und Roy Lichtenstein, die sich ebenfalls diesen Sujets in der Kunstrichtung der Pop Art zugewandt hatten. Dies sollte sich durch die Verwendung eines neuen Gestaltungsprinzips verändern: Seine bereits in der Zeit als Grafiker verwendete Drucktechnik des ‚,drop and dripping“ entwickelte Warhol in den 1960er Jahren zum Siebdruck weiter. Diese Methode ermöglichte es ihm seine Arbeiten ins unendliche zu vervielfältigen und bildete den Grundstein für seine künstlerische Laufbahn.

Als Motiv für seine Siebdrucke dienten neben bekannten Filmstars, wie Marilyn Monroe, berühmte Gemälde, wie die Mona Lisa, auch alltägliche Dinge wie die Konservenbüchsen von Campbell’s Soup. Die Serie wurde durch die Vervielfältigung zum eigentlichen Thema seiner Arbeiten und das einzelne Werk verlor an Bedeutung. 1962 richtete die Ferus Gallery in Los Angeles Warhols erste Einzelausstellung als Künstler, mit dem Titel ,,Campbell’s Soup Cans“, aus. Gezeigt wurden 32 Bilder der Konservendose, die sich allein durch die Geschmacksrichtungen voneinander unterschieden.

Im gleichen Jahr gründete er die so genannte ,,Factory“. Hierbei handelte es sich um ehemalige Fabrikgebäude, die Warhol zu seinem Atelier umfunktionierte. Sie wurden auch als Filmstudio oder als Veranstaltungsort genutzt. In den 1960er Jahren traf sich Warhol in den ,,Factories“, als Dreh- und Angelpunkt der zeitgenössischen Kunstszene, mit zahlreichen prominenten Gästen und Künstlerkollegen. Schnell fing er an die Besuche zunächst fotografisch, später mit einer Schmalfilmkamera, festzuhalten. Er fand schließlich auch zu dem Medium des Films und produzierte in den folgenden Jahren zahlreiche Spiel- und Kurzfilme.

Am 3. Juni 1968 wurde Andy Warhol durch mehrere Schüsse von Valerie Solanas lebensgefährlich verletzt. Mit diesem Ereignis ging ein Wandel durch Warhols bisherigen Lebensstil. Die ‚,Factory“ wurde immer mehr zu einem Bürokomplex, die Gäste wurden weniger und Warhol wandte sich wieder dem Siebdruck zu. Die 1970er Jahre waren schließlich geprägt von einer zunehmenden Kommerzialisierung seiner Kunst, die ganz im Sinne Warhols voranschritt.

Am 22. Februar 1987 verstarb der Künstler, Filmemacher und Verleger in New York an den Komplikationen einer Gallenblasenoperation.

 

Sammlungen

Deutschland

 

England

 

Japan

 

Kanada

 

Niederlande

 

Österreich

 

Slowakei

 

Spanien

 

USA

 

Ausstellungen

  • 20.10.2019 - 16.02.2020 Andy Warhol - Revelation - Andy Warhol Museum, Pittsburgh.
  • 19.10.2019 - 12.01.2020 AMERIKA! DISNEY, ROCKWELL, POLLOCK, WARHOL - Bucerius Kunst Forum, Hamburg.
  • 19.05.2019 02.09.2019 Andy Warhol - From A to B and Back Again - San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco.
  • 26.01.2019 - 18.03.2019 FROM GESTURE TO FORM - Peggy Guggenheim Collection, Venedig.
  • 17.11.2018 - 02.06.2019 Andy Warhol and Eduardo Paolozzi | I want to be a machine - Scottish National Galleries, Edinburgh.
  • 12.11.2018 - 31.03.2019 ANDY WARHOL—FROM A TO B AND BACK AGAIN - Whitney Museum of American Art, New York
  • 15.09.2018 - 17.02.2019 WARHOL 1968 - Moderna Museet, Stockholm.
  • 12.07.2018 - 14.10.2018 A Tale of Two Worlds - Museo de Arte Moderno de Buenos Aires .
  • 09.12.2017 - 21.05.2018 AMERICA! AMERICA! HOW REAL IS REAL? - Museum Frieder Burda, Baden-Baden.
  • 09.03.2017 - 18.06.2017 The American Dream - pop to the present - British Museum, London.
  • 21.10.2016 - 27.03.2017 An Imagined Museum. Works from the Centre Pompidou, Tate and MMK collections - Centre Pompidou-Metz.
  • 04.06.2016 - 28.08.2016 Andy Warhol | Ai Weiwei - Andy Warhol Museum, Pittsburgh.
  • 26.02.2016 - 02.10.2016 Andy Warhol. Shadows - Guggenheim Bilbao.

 

Auszeichnungen

  • 1956: 35th Annual Art Award for Distinctive Merit.
  • 1957: 36th Annual Art Directors Club Medal and Award of Distinctive Merit.
  • 1964: Independent Film Award vom Film Culture magazine.

 

Filme

  • Andy Warhol, Dokumentarfilm von Kim Evans, 77min, Deutschland 2008.
  • Andy Warhol: A Documentary Film, Dokumentarfilm von Ric Burns, 230min, USA 2006.

 

Literatur

  • Drag & draw. Andy Warhol, the unknown fifties, Nina Schleif, München 2018.
  • Andy Warhol. Polaroids 1958-1987, Reuel Golden (Hrsg.), Köln 2017.
  • Andy Warhol: 1928 - 1987, Klaus Honnef, Köln 2015.
  • Andy Warhol. the Life years 1949-1959, Ausstellungskatalog, Alexandra Barcal, Olaf Kunde & Paul Tanner, München 2015.
  • Factory made: working with Warhol, Bildband, Ulli Lommel, München 2015.
  • Factory Man: die Lebensgeschichte des Andy Warhol, Maren Gottschalk, Basel 2015.
  • Andy Warhol - death and disaster, Ausstellungskatalog, Ingrid Mössinger (Hrsg.), Chemnitz 2014.
  • Andy Warhol: the complete commissioned posters, 1964 - 1987, Paul Maréchal, München, London, NewYork 2014.
  • Warhol, Catherine Ingram, Hamburg 2014.
  • Reading Andy Warhol, Ausstellungskatalog, Nina Schleif (Hrsg.), Ostfildern 2013.
  • Andy Warhol. From Silverpoint to Silver Screen. 1950s Drawings, Daniel Blau (Hrsg.), München 2012.

 

Eigene Schriften

  • America. Harpercollins, Andy Warhol, New York 1985.
  • The Philosophy of Andy Warhol (From A to B and Back Again), Andy Warhol, New York, London 1975.
  • A: A Novel, Andy Warhol, New York 1968.

 

Weblinks

 

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