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Eckdaten

Christopher Wool ist ein zeitgenössischer Grafiker und Maler aus den USA. Charakteristisch für Wools Bilder und Werke sind weiß grundierte Aluminiumtafeln auf denen er Wortfragmente oder Sätze in kontrastierender schwarzer Farbe aufmalt, sie ohne Punktuation zusammenlaufen lässt, oder ungewöhnlich trennt.

  • Geboren: 1955
  • Geburtsort: Boston, Massachusetts, USA
  • Nationalität: Amerikanisch
  • Studierte: Sarah Lawrence College, New York Studio School
  • Epoche: Zeitgenössische Kunst

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Christopher Wool o.T. I Grafik Siebdruck
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Christopher Wool o.T. II Grafik Siebdruck
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Biografie

Christopher Wool wurde 1955 in Boston geboren und wuchs in Chicago auf. Er zog in den 1980er Jahren nach New York, studierte kurze Zeit an der New York Studio School und am Sarah Lawrence College in Bronxville. Außerdem schloss er sich in SoHo einer Künstlergruppe um Haim Steinback, Robert Gober und Jeff Koons an.

Durch seine „Word-Paintings“ wurden in den 1980er Jahren erste Museen und Galerien auf Wool aufmerksam. Bei diesen Werken handelt es sich um fragmentarische Worte oder ganze Zitate, die er schwarz ausmalte beziehungsweise aufsprühte und auf weißgrundierte kontrastierende Tafeln aus Aluminium anbrachte. Damit machte er sich der Sprüh- und Schablonentechnik der Graffiti-Künstler zunutze. Später kamen Siebdruck und Farbroller hinzu.

Von jeher interessiert sich der Maler für die Ausdruckswerte und Spannungsverhältnisse von Flächen und Linien. So ist das Kernelement des Werks von Christopher Wool der Malprozess selbst, den er seit seinen frühen Jahren erforscht, indem er Form und Farbe reduziert, mit unterschiedlichen Maltechniken und Reproduktionstechniken experimentiert. Oft schwingt seinen Werken eine poetische und rätselhafte Anmutung bei.

1992 erhält Wool ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Berlin. Im selben Jahr nahm der US-amerikanische Künstler an der documenta IX in Kassel und 1989 an der Whitney Biennal teil. Es folgen eine Vielzahl an Solo- und Gruppenausstellungen in renommierten Kunstmuseen wie dem Solomon R. Guggenheim in New York oder dem Art Institut of Chicago. Im Jahr 2009 erhielt der zeitgenössische Künstler den Wolfgang-Hahn-Preis der Stadt Köln und gestaltete 2018 eine komplette Ausgabe der Zeitung „Die Welt“.

Derzeit lebt und arbeitet der Künstler in New York und ist mit der Malerin Charline von Heyl liiert. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Maler der gegenwärtigen Abstraktion. Seit etwa 2005 arbeitet der Künstler auch mit digitalen Bildgebungsverfahren.

 

Ausstellungen

  • 02.10.20 - 21.02.21 Freischwimmer: Fotografie der Sammlung Viehof und des Museum Kurhaus Kleve – Museum Kurhaus Kleve.
  • 12.09.20 - 24.01.21 Technology Transformation: Fotografie und Video in der Kunstsammlung , K20. Düsseldorf.
  • 11.03.2020 -  ∞ Christopher Wool – Galerie Max Hetzler, London.
  • 26.06.19 - 22.09.19 Less Is a Bore: Maximalist Art & Design - Institute of Contemporary Art Boston (ICA).
  • 25.05.19 - 04.08.19 Abstraction: Aspects of Contemporary Art - National Museum of Art, Osaka.
  • 14.09.18 - 27.10.18 TRUE STORIES. A SHOW RELATED TO AN ERA - THE EIGHTIES - Galerie Max Hetzler, Berlin.

 

Auszeichnungen

  • 2009: Wolfgang-Hahn-Preis Köln.

 

Literatur

  • Swamp / Christopher Wool, Holzwarth Publications GmbH, Berlin 2019.
  • Yard / Christopher Wool, Holzwarth Publications GmbH, Berlin 2018.
  • Christopher Wool, Hans Werner Holzwarth (Hrsg.), Köln 2012.

 

Sammlungen

Deutschland

 

Österreich

 

England

 

USA

 

Weblinks

 

News