Hotline 030 47 38 78 45

Eckdaten

Liliana Porter ist eine argentinische Malerin, Grafikerin, Installations- und Videokünstlerin, die seit 1964 in New York lebt und arbeitet.

  • Geboren: 1941
  • Geburtsort: Buenos Aires, Argentinien
  • Nationalität: Argentinisch
  • Ausbildung und Studium: Iberoamerikanische Universität, Escuela Nacional de Bellas Artes Buenos Aires
  • Lehrer: Guillermo Silva Santamaria, Mathias Goeritz
  • Epoche: Zeitgenössische Kunst

Liliana Porter Kunst kaufen

Liliana Porter Chinese Cubist I Lithographie Grafik
Liliana Porter Chinese Cubist I Lithographie Grafik
Preis: 1.800 €
Verfügbarkeit anfragen
Liliana Porter Chinese Cubist II Lithographie Grafik
Liliana Porter Chinese Cubist II Lithographie Grafik
Preis: 1.800 €
Verfügbarkeit anfragen
Liliana Porter Duet Lithographie Grafik
Liliana Porter Duet Lithographie Grafik
Preis: 1.800 €
Verfügbarkeit anfragen

Liliana Porter Preise

Künstler: Titel: Preis: Art: Format: Auflage: Handsigniert: Nummeriert: Datum:
Liliana Porter Chinese Cubist I 1800 Euro Original Grafik 54 x 70 cm 25 Exemplare ja ja 06.08.2019
Liliana Porter Chinese Cubist II 1800 Euro Original Grafik 54 x 70 cm 25 Exemplare ja ja 06.08.2019
Liliana Porter Duet 1800 Euro  Original Grafik 50 x 65 cm 20 Exemplare ja ja 06.08.2019

Biografie

Liliana Porter wird 1941 in Buenos Aires geboren. Sie studierte an der Kunsthochschule in ihrer Heimatstadt sowie an der Universidad Iboamericana in Mexiko-Stadt. Seit 1964 lebt und arbeitet sie in New York, wo ihre Karriere als Künstlerin begann. Zusammen mit ihrem damaligen Ehemann, Luis Camnitzer, den sie während ihrer Zeit am Pratt Institute in Brooklyn kennenlernte, gründete sie mit dem Grafiker José Guillermo Castillo den experimentellen „New York Graphic Workshop“, mit dem sie bis 1970 aktiv war. Zu ihren bekanntesten Frühwerken gehörte eine Reihe von Fotogravuren und Installationen aus zerknittertem Papier aus den 1960er Jahren, welche die offensichtlichen Unterscheidungen zwischen Objekt und Bild in Frage stellten und Porters Ruf als frühe Vertreterin des Konzeptualismus festigten.

In den späten 1960er Jahren sollte die Fotografie die Druckgrafik als ihr primäres Medium ablösen. Dabei setzte sie sich zunehmend mit Fotomontage auseinander, um die Unterscheidungen zwischen mimetischen Bildern und ihren Referenzen kritisch zu hinterfragen. In den frühen 1970er Jahren schuf Porter eine Reihe fotografischer Installationen von Gesichtern und Händen, darunter auch ihre eigenen, die sie durch Bleistiftlinien ergänzte, die sich oft in dem das Bild umgebenden Raum ausdehnten, womit sie die in ihren früheren Arbeiten begonnene Kritik an der künstlerischen Darstellbarkeit fortsetzte. Seit Mitte der 1980er Jahre schafft sie zudem Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Videos und Fotografien von Kitschobjekten und Alltagsgegenständen, oft unter Einbeziehung von Buchabbildungen und anderen textlichen Darstellungen, die ihre Auseinandersetzung mit Prozessen wie der Illusion und Bedeutungsschöpfung erweitern.

Porter wurde darüber hinaus mit einem Stipendium der John Simon Guggenheim Memorial Foundation (1980) ausgezeichnet und erhielt zudem drei Stipendien der New York Foundation for the Arts (1985, 1996, 1999) sowie zahlreiche andere Ehrungen. Zwischen 1991 und 2007 war sie als Professorin am Queens College der City University of New York tätig. Ihre Arbeiten sind Teil vieler öffentlicher sowie privater Sammlungen wie dem Metropolitan Museum of Art, dem Museum of Modern Art und dem Whitney Museum of American Art. Die Arbeiten der argentinischen Künstlerin wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit gezeigt.

 

Ausstellungen

  • 10.10.20 - 05.09.21 Human After All - Princessehof - National Museum of Ceramics, Leeuwarden.
  • 14.03.20 - 02.08.20 A Graphic Revolution: Prints and Drawings in Latin America – The Cleveland Museum of Art, Cleveland.
  • 25.10.19 - 16.02.20 El orden material de las cosas. Una lectura de la Colección FEMSA. - Museo de Arte Contemporáneo de Monterrey (MARCO), Monterrey.
  • 15.05.19 - 18.08.19 Artists Respond: American Art and the Vietnam War, 1965–1975 - Smithsonian American Art Museum & Renwick Gallery (SAAM).
  • 09.02.19 - 05.05.19 Liliana Porter. Situations - Zacheta National Gallery, Warschau.
  • 01.09.18 - 03.02.18 Reclaiming art in community - Museo de la Solidaridad Salvador Allende, Santiago de Chile.
  • 12.07.18 - 14.10.18 A Tale of Two Worlds - MAMBA Museo de Arte Moderno de Buenos Aires.
  • 15.09.17 - 31.12.17 Radical Women: Latin American Art, 1960–1985 - Hammer Museum, Los Angeles.
  • 11.09.17 - 14.01.18 How to Read El Pato Pascual: Disney’s Latin America and Latin America’s Disney - MAK Center, Los Angeles.
  • 17.08.17 - 07.01.18 Liliana Porter: 'Other Situations' - SCAD Museum of Art, Savannah.

 

Auszeichnungen

  • 1980: Guggenheim Stipendium - Kunst, Lateinamerikaner und karibische Staatsbürger

 

Literatur

  • Liliana Porter in Conversation with Inés Katzenstein, Inès Katzenstein, Gregory Volk, New York 2013.
  • Liliana Porter and the art of simulation, Florencia Bazzano-Nelson, Farnham 2008.
  • Liliana Porter: Obra Grafica 1964-1990, Florencia Bazzano Nelson, Mari Carmen Ramirez, New York 2008.

 

Sammlungen

Schweiz

 

Spanien

 

USA

 

Mexiko

 

Argentinien

 

Peru

 

Weblinks

 

News