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Der Grafiker und Maler Gerhard Hoehme prägte mit seinen Bildern und Werken maßgeblich die deutsche Kunst der Nachkriegsjahre. Während seines Studiums an der Düsseldorfer Kunstakademie 1952 lernte er den französischen Künstler Jean-Pierre Wilhelm kennen, der ihn in die Kreise des französischen Informel einführte. Fortan widmete sich Hoehme in diversen Arbeiten dieser abstrakten Stilrichtung. Zusammen mit Wilhelm gründete er schließlich mit der ‚Galerie 22’ einen Ort an dem sich Künstler des Informel zusammenfanden und austauschen konnten. Auch werden seine Arbeiten in ihrer dynamischen und spontan wirkenden Komposition dem Stil der lyrischen Abstraktion zugeordnet, dem französischen Vorbild des Informel.

Innerhalb seines Oeuvres bestimmt die Farbe wesentlich das Erschienungsbild seiner Bilder. Hierbei geht er soweit, dass er die eigentlich durch die Leinwand vorgegebene rechteckige Form des Gemäldes bricht und ungewöhnliche Formate für seine Gemälde verwendet, ganz im Sinn der „shaped canvas“ (geformte Leinwand). So dient Form und Fläche des Werkes nur als Träger des Bildprotagonisten, der Farbe. In späteren Arbeiten fügt der Künstler seinen Kompositionen immer wieder Materialien wie Holz und Nylonschnüre hinzu. Die collageartigen Arbeiten lösen sich somit immer mehr von ihrem zweidimensionalem Bildträger und schaffen eine Verbindung zwischen Raum, Werk und Betrachter.

Die Arbeiten Hoehmes befinden sich heute in diversen deutschen Sammlungen und wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt. Der Künstler nahm 1959 an der documenta II in Kassel teil und wurde unter anderem 1960 mit dem Villa Massimo Preis in Rom ausgezeichnet.

Der Künstler

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