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Der Konzeptkünstler Ilja Kabakov wuchs in der Sowjetunion auf. Dort wurde er in den 1940er Jahren in dem Stil des sozialistischen Realismus an der Surikov Art Academy in Moskau ausgebildet. In den folgenden Jahren arbeitete er zunächst erfolgreich als Illustrator, bevor er sich immer mehr von den Vorgaben des sozialistischen Regimes loslöste und einen eigenen Stil entwickelte. Durch die aufblühende alternative Kunstszene Moskaus kam er schließlich mit anderen Konzeptkünstlern in Kontakt, die sich gegen das bestehende Kunstverständnis der Sowjetunion stellten. So entstanden Ende der 1970er Jahre Kabakovs erste Bilderwände, die deutlich den in der Sowjetunion vorherrschenden Kunststil parodierten. Da ihm eine Ausstellung dieser Werke in seiner Heimat verwehrt blieb, fand seine erste Einzelausstellung 1985 in der Kunsthalle Bern statt. Kurz darauf verließ er die Sowjetunion.

In den Bildern und Werken des Künstlers spielt damals wie heute seine sowjetische Herkunft eine große Rolle. So setzt er sich thematisch mit dem Alltagsleben der Zeit auseinander und reflektiert die damaligen sozialen und politischen Problematiken. Er ist bekannt für seine raumgreifenden Installationen, die er seit 1982 realisierte. Darüber hinaus bindet er in seine großformatigen Bilder oft plastische Objekte ein und entwickelt basierend auf den jeweiligen Räumlichkeiten Ausstellungskonzepte, die collageartige Gesamtkunstwerke ergeben.

Die Arbeiten des vielfach ausgezeichneten Künstlers sind unter anderem Teil der Sammlungen des Centre Pompidou in Paris oder dem Moscow Museum of Modern Art und werden international ausgestellt. Heute lebt und arbeitet Kabakov zusammen mit seiner Frau Emilia in Long Island.

Der Künstler

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