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Eckdaten

Leiko Ikemura ist eine japanisch-schweizerische Malerin, Grafikerin und Bildhauerin und gilt als einer der wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart. In ihren Bildern und Werken begegnen sich die Kulturen der abendländischen und japanischen Kunst. Oft thematisiert sie dabei die Angst vor dem Verlust kultureller Identität bzw. das Fremdsein zwischen den Kulturen.

  • Geboren: 22. August 1951
  • Geburtsort: Tsu, Japan
  • Nationalität: Japanisch, Japanische Kunst
  • Ausbildung, Studium: State University Osaka Japan, Escuela Superior de Bellas Artes de Santa Isabel de Hungría Sevilla
  • Ähnliche Künstler: Chiharu Shiota
  • Epoche: Zeitgenössische Kunst
  • Stilrichtung: Malerei, Skulptur

Leiko Ikemura Preise

Künstler: Titel: Preis: Art: Format: Auflage: Handsigniert: Nummeriert: Datum:
Leiko Ikemura Wellen – Wind – Wesen II 2.800 Euro Unikat 37 x 29.7 cm   ja nein 16.07.2019
Leiko Ikemura Wellen – Wind – Wesen III 2.800 Euro Unikat 37 x 29.7 cm   ja nein 16.07.2019

 

Biografie

Leiko Ikemura wird am 22. August 1951 in Tsu (Präfektur Mie), Japan geboren. Mit 21 Jahren verlässt die junge Frau ihr Elternhaus, um sich zunächst dem Studium der spanischen Literatur an der Fremdsprachen-Universität in Osaka zu widmen. Für die Vertiefung ihres Studiums zog sie nach Salamanca und Granada. Von 1973 bis 1978 studierte Ikemura in Sevilla Malerei an der Real Academia de Bellas Artes de Santa Isabel de Hungría (später Teil der Universidad de Sevilla).

Nach ihrem Abschluss zieht die Künstlerin in die Schweiz. Diesen Umzug bezeichnet Ikemura heute als großen kulturellen und mentalen Kontrast. In der Schweiz konnte sie schnell einen bleibenden Eindruck in der Kunstszene hinterlassen und die Basis ihrer internationalen Karriere schaffen. Erstmals tritt sie mit einer Einzelausstellung in Bonn an die Öffentlichkeit. Es folgen weitere Ausstellungen in ganz Deutschland. Sie wird Stadtzeichnerin in Nürnberg (1983-84), wo sie auch erste Skulpturen erschafft. Danach verlegte sie ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt Mitte der 1980er Jahre nach Köln.

Im Jahr 1991 bis 2015folgte die japanisch-schweizerische Malerin einer Berufung als Professorin für Malerei an die Universität der Künste. 2014 war sie als Professorin in Japan an der Joshibi Universität für Kunst und Design tätig. Die Künstlerin, die zahlreiche Ehrungen und Preise erhielt, lebt und arbeitet heute in Köln und Berlin.

Leiko Ikemura arbeitet in einer Vielzahl an Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur oder auch Installationen und Fotografien. Dabei versteht sich die Künstlerin auf sehr charakteristische Art und Weise als eine „Grenzgängerin“ zwischen okzidentaler und japanischer Kunst und fand so zu einer unverwechselbaren Bildsprache. Ihre Gemälde sind lebhaft und zugleich irritierend und erzählen von Kämpfen und Konflikten oder menschlichen Träumen. „Die Imagination ist die stärkste Kraft in meiner Kunst“, erklärte Ikemura einmal selbst. 

 

Ausstellungen

  • 04.05.20 - 13.08.20 Leiko Ikemura - In Praise of Light - Stiftung St. Matthäus Kirche, Berlin.
  • 15.02.20 - 10.01.21 So wie wir sind 2.0 – Weserburg – Museum für moderne Kunst, Bremen.
  • 07.11.19 - 04.01.20 Zone dangereuse - Zidoun-Bossuyt Gallery, Luxemburg.
  • 03.07.19 - 06.07.19 Frieze Sculpture London 2019 - Frieze London.
  • 26.05.19 - 06.10.19 Blickachsen 12 - Blickachsen Bad Homburg.
  • 11.05.2019 - 01.09.2019 LEIKO IKEMURA. NACH NEUEN MEEREN - Kunstmuseum Basel / Museum für Gegenwartskunst, Basel.
  • 03.07.2019 - 06.10.2019 Frieze Sculpture London 2019 - Frieze London.
  • 03.11.2017 - 25.02.2018 Leiko Ikemura. Märchenwald - Hetjens-Museum, Düsseldorf.
  • 03.09.2016 - 20.11.2016 Sammlung Opitz-Hoffmann - Kunstsammlung Jena.
  • 01.07.2016 - 13.08.2016 Leiko Ikemura - mindscape - Kenji Taki Gallery, Nagoya.
  • 29.04.2016 - 28.05.2016 Leiko Ikemura - Galerie Michael Haas, Berlin.
  • 26.09.2016 - 28.02.2016 Leiko Ikemura. ALL ABOUT GIRLS AND TIGERS - Museum für Ostasiatische Kunst, Köln.
  • 09.03.2013 - 16.06.2013 Leiko Ikemura. i-migration - Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.
  • 20.01.2012 - 22.04.2012 Leiko Ikemura. Korekara oder Die Heiterkeit des fragilen Seins - Museen Dahlem, Berlin.
  • 08.11.2011 - 22.01.2012 Leiko Ikemura - The National Museum of Modern Art, Tokio.
  • 27.03.2011 - 19.06.2011 Leiko Ikemura. Wusstest du ich habe zwei versteckte Fluegel - Burg Wissem Bilderbuch Museum der Stadt Troisdorf.

 

Auszeichnungen

  • 1981: Preis der Stiftung für die Graphische Kunst in der Schweiz.
  • 1988: Preis der Jury der Internationalen Triennale für Originalgrafik.
  • 2001: Deutscher Kritikerpreis für Bildende Kunst, Verband der deutschen Kritiker e. V., Deutschland.
  • 2007: Iserlohner Kunstpreis, Bürgerstiftung der Sparkasse Iserlohn / Wessel-Verein, Deutschland.
  • 2008: August-Macke-Preis des Hochsauerlandkreises.
  • 2013: JaDe-Preis der JaDe Stiftung.
  • 2014: Cologne-Fine-Art-Preis, Köln.
  • 2015: Sparda-Kunstpreis NRW.

 

Literatur

  • Leiko Ikemura. Paintings, Holger Liebs (Hrsg.), Berlin 2019.
  • Leiko Ikemura. Nach neuen Meeren, Ausstellungskatalog, Anita Haldemann (Hrsg.), Basel München 2019.
  • Leiko Ikemura. Our Planet. Earth & Stars, Ausstellungskatalog, Mitsue Nagaya, Mina Hisamatsu & Shiori Takano (Hrsg.), Tokio 2019.
  • Im Altelier Liebermann. LEIKO IKEMURA im Dialog mit Donata & Wim Wenders, Ausstellungskatalog, Barbara Nierhoff-Wielk, Evelyn Wöldicke & Phil Miller (Hrsg.), Köln 2018.
  • Leiko Ikemura. Märchenwald, Deutsches Keramikmuseum (Hrsg.), Düsseldorf 2018.
  • Ikemura und Nolde, Ausstellungskatalog, Dr. Katrin Arrieta (Hrsg.), Berlin 2017.
  • Leiko Ikemura. No No Noh, Ausstellungskatalog, Ute Eggeling & Michael Beck (Hrsg.), Düsseldorf 2017.
  • Leiko Ikemura. Woman of Fire Dancing with Tree, Ausstellungskatalog, Galerie Karsten Greve (Hrsg.), Köln 2016.

 

Eigene Schriften

  • Leiko Ikemura. Our Planet. Earth & Stars, Leiko Ikemura, Tokio 2019.

 

Sammlungen

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