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Eckdaten

Der deutsche Künstler Walter Stöhrer zählt zu den einflussreicheren Malern des 20. Jahrhunderts. Nach Abschluss der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker und studierte im Anschluss gemeinsam mit Horst Antes an der Kunstakademie in Karlruhe bei HAP Grieshaber. Nach seinem Studium zog Walter Stöhrer nach Berlin und erhielt 1984 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin, die 1986 in eine ordentliche Professur überging. Noch zu Lebzeiten wurde die Walter-Stöhrer-Stiftung in Scholderup, Schleswig- Holstein gegründet. Sie umfasst ein Archiv und eine große Sammlung.                                                            

  • Geboren: 15. Januar 1937
  • Geburtsort: Stuttgart, Baden-Württemberg
  • Gestorben: 10. April 2000
  • Nationalität: Deutsch
  • Ausbildung und Studium: Lehre als Gebrauchsgrafiker, Kunstakademie Karlsruhe
  • Lehrer: HAP Grieshaber
  • Epoche: Zeitgenössische Kunst
  • Stilrichtung: Informelle Kunst, Tachismus, Neue Figuration

 

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Walter Stöhrer Preise

Künstler: Titel: Preis: Art: Format: Auflage: Handsigniert: Nummeriert: Datum:
Walter Stöhrer o.T. I 4.200 Euro Unikat 42 x 59.2 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. II 4.200 Euro Unikat 42 x 59.2 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. III 4.200 Euro Unikat 42 x 59.2 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. IV 4.200 Euro Unikat 42 x 59.2 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. V 4.200 Euro Unikat 42 x 59.2 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. VI 4.200 Euro Unikat 42 x 59.2 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. VII 2.000 Euro Unikat 28.5 x 39 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. VIII 2.000 Euro Unikat 31 x 45 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. IX 2.000 Euro Unikat 25 x 35 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer o.T. X 2.000 Euro Unikat 35 x 22 cm   ja nein 16.07.2019
Walter Stöhrer Die Bewegung der Zähne 290 Euro Original Grafik 39.5 x 56.5 cm 30 Exemplare ja ja 16.07.2019

Walter Stöhrer Biografie

Walter Stöhrer wurde am 15. Januar 1937 in Stuttgart geboren. Seine Kindheit war geprägt von den Folgen des Zweiten Weltkrieges. So zog seine Familie mehrfach um, bis sie schließlich in Karlsruhe ihren dauerhaften Wohnort fand. Dort begann Stöhrer nach seiner schulischen Laufbahn 1952 eine Ausbildung zum Werbegrafiker bei der Firma Werbe-Blum. Diese schloss er 1954 als Geselle ab.

Zwei Jahre später wurde Stöhrer an der Kunstakademie in Karlsruhe angenommen. Zunächst widmete er sich auch dort wieder der Gebrauchsgrafik in der Klasse von Hans Gaensslen. Nach einem Jahr wandte er sich jedoch vorerst von diesem Gebiet ab und wechselte zur Klasse von HAP Griesbacher, der die Freie Malerei lehrte. Zusammen mit seinen Kommilitonen, zu denen Künstler wie Horst Antes, Hans Baschang und Fritz Genkinger zählten, stellte er sich gegen den in den 1950er Jahren vorherrschenden Stil der Abstraktion. Stöhrer zählte mit seinen figurativen Arbeiten dieser Zeit zu den Wegbereitern der sogenannten Neuen Figuration.

1959 brach er sein Studium frühzeitig ab und zog nach Berlin um. Er ließ sich in den folgenden Jahren sowohl von den Arbeiten bekannter Zeitgenossen, wie Jackson Pollock und Pierre Alechinsky, als auch von Kunststilen, wie dem Surrealismus und der Art Brut, inspirieren. Demnach kann sein Werk nicht eindeutig in eine Stilrichtung eingeordnet werden. Seine Arbeiten sind ein Zusammenspiel aus Schriften, Abstraktion und Figuration, Zeichnung und Malerei.

Bereits 1961 wurden Stöhrers unverwechselbare Arbeiten in einer ersten Einzelausstellung in der Kellergalerie des Schlosses in Darmstadt der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Jahr später folgte seine erste Auszeichnung mit dem Deutschen Kunstpreis der Jugend in Stuttgart. Als Mitglied des Deutschen Künstlerbundes nahm Stöhrer 1964 und 1971 an deren Jahresausstellungen teil. In den folgenden Jahren wurden seine Arbeiten mit zahlreichen weiteren Preisen geehrt und in zahlreichen nationalen sowie internationalen Ausstellungen gezeigt. Das Kunstmuseum Düsseldorf und das Saarland-Museum in Saarbrücken widmeten seinen Werken bereits 1984 zwei Retrospektiven.

In den 1980er Jahren begann seine Lehrtätigkeit an der Hochschule der Künste in Berlin. So wurde er 1981 für ein Jahr als Gastprofessor berufen und erhielt 1986 schließlich eine ordentliche Professur. In der Zwischenzeit wurde er 1984 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. In der studienfreien Zeit lebte er in Scholderup bei Schleswig.

Im November 1999, fünf Monate vor seinem Tod, gründete Stöhrer zusammen mit Hanne Forstbauer die Walter Stöhrer-Stiftung, die sich in Scholderup befindet und als Archiv sowie Sammlung fungiert. Am 10. April 2000 stirbt der Künstler und Grafiker in dem gleichen Ort.

 

Ausstellungen

  • 22.02.20 - 22.03.20 „…weggenommen, was zu sehen sein soll“ - Kunstverein Bad Salzdetfurth e.V., Bodenburg.
  • 29.10.19 - 01.03.20 Deine Kunst: The Condition of Being Art – Städtische Galerie Wolfsburg.
  • 19.10.19 - 23.02.20 Michael Müller. "DEINE KUNST" The Conditions of Being Art (oder der Amateur) Dritte Fassung - Städtische Galerie Wolfsburg.
  • 09.11.19 - 14.12.19 Walter Stöhrer - Intrapsychischer Realismus - Galerie Georg Nothelfer, Berlin.
  • 29.06.2019 - 31.08.2019 ACCROCHAGE. Bilder, Skulpturen, Objekte, Zeichnungen - Georg Nothelfer, Berlin.
  • 13.01.2018 - 10.03.2018 Walter Stöhrer - Großformatige Leinwände und Arbeiten auf Papier - Galerie Schrade, Karlsruhe.
  • 02.12.2017 - 13.01.2018 Walter Stöhrer / Syntax ist ein Vermögen der Seele - Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart.
  • 16.09.2017 - 04.02.2018 Auf unbekanntem Terrain. Landschaft in der Kunst nach 1945 - Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle, Durbach.
  • 17.03.2017 - 17.05.2017 Walter Stöhrer. Wie es ist - Galerie Klaus Gerrit Friese, Berlin.
  • 15.07.2016 - 18.09.2016 Walter Stöhrer. Black Man - Museum Wiesbaden.
  • 11.09.2015 - 10.01.2016 Von Hockney bis Holbein. Die Sammlung Würth in Berlin - Martin Gropius Bau, Berlin.
  • 03.10.2014 - 29.03.2015 Von Ackermann bis Zabotin - ZKM | Karlsruhe.
  • 07.07.2012 - 07.10.2012 Walter Stöhrer. Der Mensch ist ein AUGENTIER - Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

 

Auszeichnungen

  • 1962: Deutscher Kunstpreis der Jugend, Stuttgart.
  • 1964: Deutscher Kritikerpreis für den Bereich Bildende Kunst.
  • 1971: Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste, Berlin
  • 1976: Kunstpreis Berlin, Berlin.
  • 1977: Villa-Romana-Preis, Florenz.
  • 1980: Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen.
  • 1982: Kunstpreis der Stadt Nordhorn.
  • 1995: Hans-Molfenter-Preis, Stuttgart.
  • 1999: Jerg-Ratgeb-Preis, Reutlingen.
  • 2000: Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, Schleswig.

 

Literatur

  • Black Man: das Jahr 1977 im Werk von Walter Stöhrer, Ausstellungskatalog, Roman Zieglgänsberger (Hrsg.), Köln 2016.
  • Walter Stöhrer - die Skizzenbücher, Ausstellungskatalog, Walter-Stöhrer-Stiftung (Hrsg.), Berlin 2012.
  • Zum 75. Geburtstag von Walter Stöhrer, Walter-Stöhrer-Stiftung (Hrsg.), Eckernförde 2012.
  • Walter Stöhrer - Kraftfelder, Ausstellungskatalog, Walter Smerling & Eva Müller-Remmert (Hrsg.), Berlin 2010.
  • Walter Stöhrer - Radierarbeit, Walter-Stöhrer-Stiftung (Hrsg.), Berlin 2008.
  • Walter Stöhrer: Werkverzeichnis der Malerei 1957 - 1999, Walter-Stöhrer-Stiftung (Hrsg.), Berlin 2008.
  • Walter Stöhrer: Radierung und Malerei, Ulrike Gauss (Hrsg.), Stuttgart 2005.

 

Sammlungen

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