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Eckdaten

  • Geburtstag: 29. Juni 1927
  • Geburtsort: Rom, Italien
  • Todestag: 17. Mai 2005
  • Nationalität: Italienisch
  • Studium: Architektur in Rom
  • Stilrichtung: Abstrakte Malerei, Architektur

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Biographie

PRIVAT

Kindheit und Studium

Piero Dorazio wurde am 29. Juni 1927 in Rom geboren. Sein Interesse für Kunst wurde schon früh geweckt. In jungen Jahren fertige er bereits Zeichnungen und Bilder an.

Ab 1945 studierte Dorazio Architektur in Rom. Zwei Jahre später erhielt er ein Stipendium an der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris. In Frankreich setzte er sich mit den dortigen Künstlern der Moderne auseinander. 1948 kehrte er wieder zurück nach Italien, brach jedoch sein Architekturstudium ab, um eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Schon 1946 hatte er mehr mit Kunst als mit Architektur zu tun und war Teil der Gruppe „Arte Sociale“, die versuchte eine moderne, abstrakte und freie Kunst in Italien zu etablieren. Nach seinem Studienabbruch arbeitete Dorazio überwiegend als Autor, dessen Hauptthema das alltägliche Kunstgeschehen war.

1949 reiste er nach Österreich und nach Deutschland. Dort lernte er zahlreiche Künstler kennen, unter anderem auch Rupprecht Geiger. Als Anhänger der Avantgardekunst gründete Dorazio 1950 in Florenz die Galerie Age d’Or. Später im Jahr 1952 folgte die Fondazione Origine. Diese beiden Plattformen sollten Künstlern helfen ihre Arbeiten zu zeigen und sich mit anderen Kreativen auszutauschen. Im selben Jahr nahm Dorazio an der Biennale in Venedig teil. Kurz darauf ging er für ein Jahr in die USA und lernte Persönlichkeiten wie Mark Rothko und Barnett Newman kennen. Er setzte sich mit diversen Theorien auseinander, zum Beispiel von Kandinsky über immaterielle Strukturen. In Italien zurück arbeitete Dorazio an zahlreichen Werken. 1959 nahm er an der documenta 2 und 3 in Kassel teil. Im Jahr 1961 wurde er mit dem Prix Kandinsky ausgezeichnet.

 

Lehrtätigkeit und späteres Leben

Anfang der 1960er Jahre wurde er an die University of Pennsylvania in Philadelphia berufen. Dort gründete er im Jahr 1963 das Institute of Contemporary Art. Wenig später war er zwischen 1968 bis 1970 in Philadelphia Professor. Mitte der 1970er Jahre reiste er des Öfteren nach Griechenland, so wie in den Nahen Osten. Nach seinem Aufenthalt in den USA kehrte er nach Italien zurück und bezog das ehemalige Kloster von Todi in Umbrien.

Am 17. Mai 2005 verstarb der Künstler in Perugia. Dorazios Kunstwerke sind heute in vielen Einrichtungen zu finden.

                

                                                                                               

Sammlungen

Deutschland

 

Italien

 

Niederlande

 

Österreich

 

Schweden

 

Schweiz

 

USA

 

Ausstellungen

Vergangene Ausstellungen

  • 2001 Museum für Moderne Kunst, Bozen
  • 2000 Achim Moeller Fine Art, New York
  • 1990 Kunstverein Ludwigshafen
  • 1988 Biennale di Venezia, Venedig
  • 1983 Galleria Nazionale d’Arte Moderna, Rom
  • 1981 Neue Pinakothek, München
  • 1979 Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Paris
  • 1971 Museum für Gegenwartskunst, Basel
  • 1969 Haus am Waldsee, Berlin
  • 1966 Württembergischer Kunstverein, Stuttgart
  • 1963 Museo de Arte Moderno, Sào Paulo
  • 1961 Kunstverein Nordrhein Westfalen, Düsseldorf
  • 1959 documenta 2, Kassel

 

Auszeichnungen

  • 1997 Michelangelo-Preis der Accademia die Virtuosi del Pantheon
  • 1990 Preis Alcide de Gaperi für Wissenschaft und Kunst
  • 1986 Preis der Accademia Nazionale di San Luca
  • 1961 Kandinsky Preis, Paris

 

Literatur

  • Piero Dorazio. Tero Millennio, Gabriele Simongini/Gianluca Ciccarelli, Rom 2004. 
  • Piero Dorazio. Die Künstlerische Formierung bis 1959, Anette Papenberg-Weber, Basel 2002.
  • Piero Dorazio. Gemälde, Aquarelle, Gouachen, Ausstellungskatalog, Galerie Valentien, Stuttgart 2002.
  • Piero Dorazio, Ausstellungskatalog, Achim Moeller Fine Art New York, New York 2000.
  • Piero Dorazio. Gemälde 1958-68, Ausstellungskatalog, Haus am Waldsee Berlin, Berlin 1969.