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Eckdaten

Karin Kneffel ist eine deutsche Malerin von internationalem Renomee, die unlängst mit einer großen Ausstellung in der Gagosian Galerie, New York geehrt wurde. Sie verbrachte ihre Studienzeit an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Dort lernte sie bei Johannes Brus und Norbert Tadeusz bis sie schließlich Meisterschülerin von Gerhard Richter wurde.

  • Geburtstag: 13. Januar 1957
  • Geburtsort: Marl, Nordrhein-Westfalen
  • Nationalität: Deutsch
  • Ausbildung und Studium: Staatliche Kunstakademie Düsseldorf 
  • Lehrer: Gerhard Richter
  • Epoche: Hyperrealismus

Ihr unverwechselbarer hyperrealistischer Stil gewährt ungewohnte Blicke auf alltägliche Objekte. Sie stellt bewohnte Motivbetrachtungen mit ihren Werken in Frage und spielt dabei mit der Wahrnehmung des Betrachters.

Karin Kneffel wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ihre Werke wurden weltweit in Museen und Galerien von Europa bis New York, Jerusalem und Istanbul ausgestellt.

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Biographie

PRIVAT

Kindheit und Studium

Die deutsche Malerin Karin Kneffel wurde am 13. Januar 1957 in Marl geboren. Sie hatte von zu Hause aus keinerlei Bezug zur Kunst, jedoch konnte sie sich schon früh mit ihr identifizieren. Die junge linkshändige Kneffel wurde während ihrer Schulzeit auf Rechtshändigkeit umerzogen. Lediglich im Kunstunterricht konnte sie ihre natürliche Händigkeit benutzen um Bilder zu malen und zu zeichnen.

1977 fing sie ein Studium der Germanistik und Philosophie an der Westfälischen Wilhelmsuniversität in Münster und an der Gesamthochschule Duisburg an. Während dieser Zeit wurde sie von einem ihrer damaligen Professoren entdeckt und bewarb sich 1981 für ein Studium der Kunst. Sie fing als Studentin von Johannes Brus und Norbert Tadeusz an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf an. Später wurde sie Meisterschülerin von Gerhard Richter. 1987 schloss sie ihr Studium ab und fing an als Künstlerin und Professorin zu arbeiten.

 

Stipendien

Noch während ihres Studiums absolvierte sie ein 6 monatiges Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris. Daraufhin folgten einige Stipendien, wie 1991 das Karl-Schmidt-Rotluff Stipendium. 1996 wurde sie Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom, wo 11 Jahre später auch Matthias Weischer Zeit verbrachte.

 

Lehrtätigkeit

Neben ihrer Arbeit als Künstlerin wurde Kneffel 1998 Gastprofessorin an der Hochschule für Künste in Bremen und im Jahr 2000 an der Iceland Academy oft the Arts in Reykjavik. Im selben Jahr nahm sie eine feste Stelle in Bremen an. Diese hatte sie bis 2008 inne. Daraufhin wurde sie Professorin an der Akademie der bildenden Künste in München. In dieser Position arbeitet sie bis heute.

 

Sammlungen

Deutschland

 

Ausstellungen

Aktuelle Ausstellungen

  • 30.10.2015 – 28.02.2016 Einfühlung und Abstraktion. Die Moderne der Frauen – Kunsthalle, Bielefeld
  • 06.11.2015 – 09.01.2016 Ein Baum ist ein Baum ist ein Baum – Beck & Eggeling, Düsseldorf

 

Vergangene Ausstellungen

Einzelausstellungen

  • 2015 Fallstudien. Arbeiten auf Papier – Käthe Kollwitz Museum, Köln; Kunsthalle, Bremerhaven
  • 2013 Butter never crossed my Mind – Schönwald Fine Arts, Düsseldorf
  • 2013 Karin Kneffel – Galerie Dirimart, Istanbul
  • 2012 Ich muss eine Wand hinter mir haben. Bilder und Aquarelle – Galerie Fred Jahn, München
  • 2010 Karin Kneffel. Hauptwerke 1990-2010 – Kunsthalle, Tübingen
  • 2009 Haus am Stadtrand – Kunstmuseum Krefeld
  • 2008 Looking Glass – Galerie Klaus Gerrit Friese, Stuttgart
  • 2007 Arbeiten auf Papier – Edition Steack, Heidelberg
  • 2006 Verführung und Distanz – Ulmer Museum, Ulm
  • 2004 Recent Paintings – Barbara Mathes Gallery, New York
  • 2002 Früchte und Ornamente – Galerie Christine König, Wien
  • 2000 Karin Kneffel – Castello de Rivara, Turin
  • 1999 Karin Kneffel Jan Dibbets – Barbara Mathes Gallery, New York
  • 1997 Karin Kneffel, Eberhard Knauber – Deutsche Akademie Villa Massimo, Rom
  • 1996 Le Case d’Arte, Galerie Pasquale Leccese, Mailand
  • 1994 Karin Kneffel, Jacques van Erven – Galerie Wanda Reiff, Amsterdam
  • 1993 Aquarelle 1992-93 – Galerie Sophia Ungers, Köln
  • 1990 Galerie Schütz, Frankfurt a.M.
  • 1988 Raum 404, Heidelberg
  • 1984 Karin Kneffel, Elke Denda – Galerie Rüdiger Schöttle, München

 

Gruppenausstellungen

  • 2015 49. Art Cologne, Köln
  • 2014 Alle Tiere sind gleich – Städtische Galerie, Pforzheim
  • 2013 Wahlverwandtschaften. Aktuelle Malerei und Zeichnungen aus dem Museum Frieder Burda – Museum Franz Gertsch, Burgdorf
  • 2012 9. art Karlsruhe
  • 2011 Frühjahr 2011 – Galerie Ludorff, Düsseldorf
  • 2010 15. Art Forum Berlin, Internationale Messe für Gegenwartskunst, Berlin
  • 2009 Interieurs, Landschaften und Stillleben – Museum Esters, Krefeld
  • 2008 An die Natur. Zeitgenössische Kunst aus der Altana Sammlung – Museum Frieder Burda, Baden-Baden
  • 2007 Die Kunst zu sammeln – Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf
  • 2006 Neue Malerei. Junge Kunst – Museum Frieder Burda, Baden-Baden
  • 2004 Malerei. Stuttgarter art alarm 2004 – Galerie manus presse, Stuttgart
  • 2003 20 Jahre Lingener Kunstpreis – Kunsthalle Kunstverein Lingen
  • 2002 Grafik der Gegenwart – Rheinisches Landesmuseum, Bonn
  • 2000 Essensbilder – Galerie Dörrie * Pries, Hamburg
  • 1999 Malerei – INIT Kunsthalle, Berlin
  • 1998 Es grünt so grün... – Bonner Kunstverein, Bon
  • 1997 Alpenblick. Die zeitgenössische Kunst und das Alpine – Kunsthalle, Wien
  • 1996 Junge Künstler aus Deutschland, Belgien, England, USA – Galerie Sander, Darmstadt
  • 1995 Junge deutsche Kunst der 90er Jahre aus NRW. Die Generation nach Becher, Beuys, Polke und Richter – Wanderausstellung: Arts Center, Hongkong; Fine Arts Museum, Taipei; Palace of the Working People, Peking; National Museum of Modern Art, Osaka; Kulturhuset, Stockholm
  • 1994 Projekt Flagge zeigen. Klaus Staeck bei Hans Mayer – Galerie Hans Mayer, Düsseldorf
  • 1993 Medium Messages – Wooster Gardens, New York
  • 1992 Die Einen. Die Anderen – Kunstverein Region Heinsberg
  • 1992 26. Art Cologne, Köln
  • 1991 Gulliver’s Reisen – Galerie Sophia Ungers, Köln
  • 1990 The Köln Show. Ausstellungen in 9 Kölner Galerien – Köln
  • 1988 Galerie Rüdiger Schöttle, München
  • 1985 Förderpreis für Malerei – Westfälischer Kunstverein, Münster

 

Auszeichnungen

  • 2011 Preisträger Helmut Kraft-Stiftung zur Förderung der Bildenden Kunst
  • 1996 Villa Massimo Stipendium, Rom
  • 1994 Lingener Kunstpreis
  • 1992 Kunstfonds Bonn

 

Literatur

  • Karin Kneffel. Fallstudien: Arbeiten auf Papier, Ausstellungskatalog, Käthe-Köllwitz Museum Köln, Köln 2015.
  • Wahlverwandtschaften, Ausstellungskatalog, Museum Frieder Burda, Köln 2013.
  • Karin Kneffel, hrsg. von Brigitte Reinhardt, Düsseldorf 2010. 
  • Karin Kneffel 1990-2010, Ausstellungskatalog, Kunsthalle Tübingen, Ostfildern 2010.
  • Karin Kneffel. Haus am Stadtrand, Ausstellungskatalog, Kunstmuseen Krefeld, Ostfildern 2009.
  • Sweet Dream. Klasse Karin Kneffel Kunsthochschulen I,  Ausstellungskatalog, Städtische Galerie Delmenhorst Haus Coburg, Bremen 2008.
  • Karin Kneffel, Ausstellungskatalog, Kunsthalle in Emden, Köln 2001.
  • Karin Kneffel, hrsg. Deutsche Akademie Villa Massimo Rom, Rom 1997. 

 

Weblinks

 

News